Mecklenburgische Seenplatte

Die Weite der mecklenburgischen Landschaft zieren altehrwürdige Städte und beschauliche Dörfer. Stadt und Land sind eng miteinander verbunden, wie es auch der historische Begriff »Ackerbürgerstadt« zum Beispiel für Röbel/Müritz, Wesenberg oder Penzlin ausdrückt.
Schattige Alleen, mitunter noch mit dem beschaulichen Kopfsteinpflaster ausgestattet, führen zu Dörfern, die sich den Charme ihrer Gehöfte und Häuser erhalten haben.

  Marktplätze und verwinkelte Alt­stadt­gassen mit liebevoll sanierten Fach­werk­häusern, stolze Rathäuser und groß­zügige Hafenanlagen wie in Plau am See, Waren (Müritz), Röbel/Müritz, Neustrelitz oder Fürstenberg/Havel laden zum Bummeln ein. Urige Gaststätten bieten Spezialitäten der mecklenburgischen Küche, Restaurants und Hafenkneipen vermitteln maritimes Flair. Die zahlreichen Hafen-, See- und Fischerfeste und die Müritz Sail garantieren Spaß und Unterhaltung.

 Einen imposanten Eindruck hinterlässt die restaurierte Wehranlage der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg mit den reizvollen Wiekhäusern sowie die zur Konzertkirche umgebaute Marienkirche. Die alte Residenz- und Barlachstadt Güstrow beherbergt von der Backsteingotik bis zum Klassizismus ein reizvolles Architekturensemble. Beeindruckend sind auch die Vielzahl der Mühlen in der Windmühlenstadt Woldegk, die Schlossinsel in Mirow und die Seepromenade in Krakow am See.

Zwischen den glitzernden Gewässern und bewaldeten Hügeln entdeckt der Reisende wehrhafte Feldsteinkirchen, monumentale Backsteinkirchen, Rundkirchen, wie in Sternberg, Goldberg und Friedland. In Ludorf ist sogar eine seltene Oktogonkirche zu finden.

Die Baudenkmale alter Klosteranlagen wie in Malchow, Himmelpfort oder Dobbertin vermitteln einen Eindruck früherer Größe und Macht.

Fisch frisch aus dem Rauch, Brot aus dem Steinbackofen, Gemüse, Obst – am leckersten schmeckt alles, kauft man direkt beim Erzeuger oder auf dem »Grünen Markt« ein.

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