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Vorteil 10% nur mit Gutschein aus Freizeitführer im Vorverkauf DAS LAND DES LÄCHELNS Romantische Operette in drei Akten von Franz Lehár Text von Ludwig Herzer und Fritz Beda-Löhner Nach der Operette "Die gelbe Jacke" von Franz Lehár und Viktor Léon Kooperation mit dem Nationaltheater Brünn Musikalische Leitung: Egbert Funk Inszenierung: Prof. Anton Nekovar Choreographie: Zden?k Prokuš Bühne: Sabine Lindner, Ivo Žídek Kostüme: Christine Becke, Jan Skalický ?€? Chöre: Thomas Riefle Dramaturgie: Lür Jaenike Seebühne Stralsund Premiere am 3. Juli 2009 Premiere Lisa, die Tochter des Grafen Lichtenfels aus Wien, verliebt sich bei einem Fest in einem Wiener Salon in den jungen chinesischen Prinzen Sou-Chong. Trotz enger Bindung an die strengen Traditionen seines Landes verliebt auch er sich in die hübsche Europäerin. Hals über Kopf und ohne lange zu überlegen folgt Lisa ihm in sein Heimatland China. Zunächst leben beide dort glücklich. Doch die exotischen Sitten und Gebräuche, unter denen auch der Prinz sich zu verändern scheint, bleiben ihr fremd. Bald schon werden die kulturellen Gegensätze unüberbrückbar. Als schließlich der sittenstrenge Onkel Sou-Chongs auch noch von ihm verlangt, nach altem Brauch drei Mandschu-Mädchen zu heiraten, muss er sich dem Sittengesetz beugen, und Lisa entschließt sich dazu, ihn zu verlassen. Mit dem angereisten Leutnant Gustl, einem früheren Verehrer Lisas, versucht sie aus China zu fliehen, um nach Wien zurückzukehren. Beide werden von Sou-Chong bei der Flucht entdeckt. Sou-Chong erkennt jedoch, dass er Lisa nicht halten kann, und lässt sie traurig ziehen. ?€?Das Land des Lächelns?€? ist eine Umarbeitung von Lehárs Operette ?€?Die gelbe Jacke?€?, die keine nachhaltigen Erfolge seit ihrer Uraufführung im Jahre 1922 aufweisen konnte. Sehr stark jedoch an diesem Werk hängend, entschloss sich Franz Lehár (1870-1948) dazu, es umzuarbeiten, um es so vor dem Vergessen zu retten. Die Rechnung ging auf: ?€?Das Land des Lächelns?€? wurde nach der Operette ?€?Die lustige Witwe?€? zu Lehárs meistgespieltem Bühnenwerk und kann als ein Höhepunkt der ?€?Silbernen Operette?€? und des Spätwerks Lehárs angesehen werden. Lehár näherte sich in diesem Werk, wie zuvor schon in ?€?Paganini?€?, ?€?Der Zarewitsch?€? und ?€?Friederike?€?, musikalisch der Oper bzw. der Spieloper an. Er erweiterte dabei die herkömmliche Operettendramaturgie, die er mit dem Werk ?€?Die Lustige Witwe?€? maßgeblich selbst geprägt hatte, um die dramatische Dimension der unglücklichen und unerfüllbaren Liebe. Auf kompositorischem Gebiet verzaubert uns ?€?Das Land des Lächelns?€? insbesondere durch eine farbige Instrumentation und eine exotisch geprägte Harmonik. Der Tenor Richard Tauber, ein enger Freund des Komponisten, konnte in diesem für ihn geschriebenen Werk in der Rolle des Sou-Chong wahre Triumphe feiern. Die speziell auf ihn zugeschnittenen Lieder wie ?€?Immer nur lächeln?€?, ?€?Von Apfelblüten einen Kranz?€? und vor allem ?€?Dein ist mein ganzes Herz?€? zeigen den Komponisten auf dem Höhepunkt seines Könnens und sind bis heute unvergessliche ?€?Evergreens?€? geblieben.
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