Greifswald Ostseefestspiele

Vorteil: 10% nur in Verbindung mit Gutschein aus dem Freizeitführer und im Vorverkauf Ostseefestspiele Juni - August 2009 "Das Land des Lächelns" (Seebühne Stralsund) "Der Widerspenstigen Zähmung" (Bühne am Museumshafen Greifswald) www.ostseefestspiele.de Karten: 03831 / 26 46 6 10% ermäßigt auf den Normalpreis in PK 1 und 2 (einzulösen im Vorverkauf). DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG Komödie von William Shakespeare Inszenierung: Matthias Nagatis Bühne und Kostüme: Ines Nadler Dramaturgie: Catrin Darr Bühne am Museumshafen Greifswald Premiere am 26. Juni 2009 Premiere Im Vorspiel wird der betrunkene Sly von seiner Wirtin vor die Tür gesetzt und schläft seinen Rausch aus. Ein Lord nimmt den Schlafenden auf und behandelt ihn später wie einen vornehmen Herrn. Vorbeiziehende Schauspieler werden aufgefordert, Sly, der nicht weiß, wie ihm geschieht, eine lustige Geschichte vorzuspielen. Die eigentliche Komödie beginnt damit, dass Lucentio, der zum Studieren nach Padua gekommen ist, sich in Bianca verliebt. Er möchte sie heiraten. Ihr Vater Baptista aber will erst seine ältere Tochter Katharina vermählen. Mögliche Interessenten schrecken jedoch vor ihrem Selbstbewusstsein zurück. Nur Petrucchio will es mit ihr aufnehmen und sie ?€?zähmen?€?. Mit derben Umgangsformen bringt er Katharina dazu, ihre Widerspenstigkeit abzulegen: Er kommt mit zerrissenen Kleidern zur Hochzeit und behandelt sie wie eine Magd. In der Zwischenzeit kann Lucentio mit Bianca Verlobung feiern. Bei einem Bankett treffen alle aufeinander. Plötzlich spielt Bianca den Part einer widerspenstigen Braut, während Katharina ihrer Schwester zu erklären versucht, dass man seinem Ehemann mit Respekt zu begegnen hat. William Shakespeare (1564?€?1616) schuf aus einem gleichnamigen älteren englischen Stück seine brillante Komödie ?€?The Taming of the Shrew?€?, die 1594/95 zum ersten Mal aufgeführt wurde. Ebenso berühmt wie Shakespeares Komödie wurde Cole Porters Musical-Adaption ?€?Kiss me Kate?€? (1948), das am Theater Vorpommern in der Spielzeit 2001/02 zur Aufführung kam. Es folgte 1967 eine sehr erfolgreiche Verfilmung des Stoffes durch Franco Zeffirelli und die Stuttgarter Ballettfassung mit der Choreographie John Crankos (1969). Trotz des lustvollen, in der Tradition des italienischen Volksschauspiels stehenden Strebens nach Macht besticht aus heutiger Sicht eher die Beschäftigung mit tradierten Rollenbildern der Geschlechter. Das Stück erwies sich trotz einiger Überspitztheiten bis auf den heutigen Tag als unverwüstliches Lustspiel von dem ewigen Machtkampf der Geschlechter in der Liebe.
toolbar powered by www.mit3xxx.de